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Verschiedene Gebete für Notsituationen |
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Bei Krankheit |
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Lieber Gott, ich bin krank und liege im Bett.
Gib, daß es nichts Schlimmes ist und ich bald wieder gesund werde.
Ich danke dir, daß ich so lieb gepflegt werde. Wie gut, daß es Medizin
gibt, die hilft. Ich bitte dich, behüte alle kranken Kinder, zu Hause
und im Krankenhaus. Hilf ihnen, daß sie gesund werden. |
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Gott, gib mir Gelassenheit
Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern,
die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
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Lieber himmlischer Vater, ein neuer Tag beginnt.
Gib mir neue Kraft und Geduld. Tröste mich durch dein Wort. Erquicke
mich in meiner Mattigkeit. Sei du bei mir, wenn Schmerzen kommen und
ich mutlos werde. Laß mich den Tag bestehen und dankbar annehmen,
was Menschen mir Gutes erweisen. Du bist mein Vater, dir vertraue
ich mich an. |
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Im Sterben |
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Wenn ich einmal soll scheiden, so scheide nicht
von mir, wenn ich den Tod soll leiden, so tritt du dann herfür; wenn
mir am allerbängsten wird um das Herze sein, so reiß mich aus den
Ängsten kraft deiner Angst und Pein. Erscheine mir zum Schilde, zum
Trost in meinem Tod, und laß mich sehn dein Bilde in deiner Kreuzesnot.
Da will ich nach dir blicken, da will ich glaubensvoll dich fest an
mein Herz drücken. Wer so stirbt, der stirbt wohl. |
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Gebetsrufe |
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Herr, erbarme Dich! Mein Gott, mein Gott, warum
hast Du mich verlassen? Mein Gott, ich hoffe auf Dich Herr, bleibe
bei uns |
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Gebete für Frieden und Versöhnung |
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Wir alle haben gesündigt und mangeln des Ruhmes,
den wir bei Gott haben sollten. |
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Darum laßt uns beten:
Vater, vergib! Den Haß, der Rasse von Rasse trennt, Volk von Volk,
Klasse von Klasse: Vater, vergib! Das habsüchtige Streben der Menschen
und Völker, zu besitzen, was nicht ihr eigen ist: Vater, vergib! Die
Besitzgier, die die Arbeit der Menschen ausnutzt und die Erde verwüstet:
Vater, vergib! Unseren Neid auf das Wohlergehen und Glück der anderen:
Vater, vergib! Unsere mangelnde Teilnahme an der Not der Heimatlosen
und Flüchtlinge: Vater, vergib! Den Rausch, der Leib und Leben zugrunde
richtet: Vater, vergib! Den Hochmut, der uns verleitet, auf uns selbst
zu vertrauen und nicht auf dich: Vater, vergib! Lehre uns, o Herr,
zu vergeben und uns vergeben zu lassen, daß wir miteinander und mit
dir in Frieden leben. Darum bitten wir um Christi willen. |
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O Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens,
daß ich Liebe übe, wo man sich haßt, daß ich verzeihe, wo man sich
beleidigt, daß ich verbinde, da, wo Streit ist, daß ich die Wahrheit
sage, wo der Irrtum herrscht, daß ich den Glauben bringe, wo der Zweifel
drückt, daß ich die Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält, daß ich
ein Licht anzünde, wo die Finsternis regiert, daß ich Freude mache,
wo der Kummer wohnt. Herr, laß du mich trachten: nicht, daß ich getröstet
werde, sondern daß ich tröste; nicht, daß ich verstanden werde, sondern
daß ich verstehe; nicht, daß ich geliebt werde, sondern daß ich liebe.
Denn wer da hingibt, der empfängt; wer sich selbst vergißt, der findet;
wer verzeiht, dem wird verziehen; und wer stirbt, erwacht zum ewigen
Leben. |
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