Frieden und Versöhnung
     
         
     
   
   
         
  Gebete für Frieden und Versöhnung  
     
  Wir alle haben gesündigt und mangeln des Ruhmes, den wir bei Gott haben sollten.  
     
  Darum laßt uns beten:
Vater, vergib! Den Haß, der Rasse von Rasse trennt, Volk von Volk, Klasse von Klasse: Vater, vergib! Das habsüchtige Streben der Menschen und Völker, zu besitzen, was nicht ihr eigen ist: Vater, vergib! Die Besitzgier, die die Arbeit der Menschen ausnutzt und die Erde verwüstet: Vater, vergib! Unseren Neid auf das Wohlergehen und Glück der anderen: Vater, vergib! Unsere mangelnde Teilnahme an der Not der Heimatlosen und Flüchtlinge: Vater, vergib! Den Rausch, der Leib und Leben zugrunde richtet: Vater, vergib! Den Hochmut, der uns verleitet, auf uns selbst zu vertrauen und nicht auf dich: Vater, vergib! Lehre uns, o Herr, zu vergeben und uns vergeben zu lassen, daß wir miteinander und mit dir in Frieden leben. Darum bitten wir um Christi willen.
 
     
  O Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens, daß ich Liebe übe, wo man sich haßt, daß ich verzeihe, wo man sich beleidigt, daß ich verbinde, da, wo Streit ist, daß ich die Wahrheit sage, wo der Irrtum herrscht, daß ich den Glauben bringe, wo der Zweifel drückt, daß ich die Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält, daß ich ein Licht anzünde, wo die Finsternis regiert, daß ich Freude mache, wo der Kummer wohnt. Herr, laß du mich trachten: nicht, daß ich getröstet werde, sondern daß ich tröste; nicht, daß ich verstanden werde, sondern daß ich verstehe; nicht, daß ich geliebt werde, sondern daß ich liebe. Denn wer da hingibt, der empfängt; wer sich selbst vergißt, der findet; wer verzeiht, dem wird verziehen; und wer stirbt, erwacht zum ewigen Leben.  
     
   

 

   
           
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