Mit drei abgeschlossenen Projekten und einer
Fördersumme von insgesamt 40.400 Euro blickt die Kirchbaustiftung
auf ein erfolgreiches Jahr 2004 zurück. Besonders erfreut
zeigte sich der Vorstandsvorsitzende Horst-Günther Lucke dabei über
die Entdeckung eines früheren, vermutlich aus dem 13. Jahrhundert
stammenden Altars im Zuge der Restaurierungsarbeiten an dem barocken
Altar von 1749 in der St.-Cosmas-und-Damian-Kirche in Wiarden
Die
Holzbildtafeln mit kostbarer Blattgold-Malerei hatten in Fachwelt
und Medien bereits für Aufsehen gesorgt.
Bei Gesamtkosten von 39.000 Euro und einem Eigenanteil der Kirchengemeinde
von 5000
Euro
machte die Kirchbaustiftung durch ihren Zuschuss in Höhe von
34.000 Euro die Restaurierung des
Altars erst möglich. Hinzu
kamen für die Erhaltung der älteren Altarteile jetzt
Kosten von rund 7870 Euro. Sie wurden mit Hilfe der Kirchengemeinde
(rund
570 Euro), der Bezirksregierung (2500 Euro) und der Evangelisch-Lutherischen
Kirche in Oldenburg (4800 Euro) finanziert.
Zu den Projekten des Jahres 2004 zählen weiterhin die Restaurierung
des Taufsteinensembles in der
St. Floriankirche zu Sillenstede. Hier
lagen die Gesamtkosten bei 11.100 Euro. Davon trugen Kirchengemeinde
6100 Euro und die Kirchbaustiftung 5000 Euro. Schließlich konnte
auch der Taufschalenträger in der St.-Firminus-Kirche zu Dötlingen mit Hilfe der Kirchbaustiftung wieder hergestellt werden (Gesamtkosten
2500 Euro, Kirchengemeinde 1100 Euro, Kirchbaustiftung 1400 Euro).
Die Kirchbaustiftung verfügt über einen Kapitalstock von
rund 1,3 Millionen Euro und kann jährlich Fördermittel
von bis zu 60.000 Euro vergeben. Die Projektauswahl für 2005
ist noch nicht abgeschlossen. (oeh)
Spendenkonto:
Ev. Darlehensgenossenschaft,
Kto.-Nr.: 26808 BLZ 210
602 37
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