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Joachim
Kuropka
geb. 1941 Namslau/Schlesien. Studium der Geschichte, Germanistik und
Politikwissenschaft in Münster. Promotion Münster 1976. Universitätsprofessor
für Neueste Geschichte in Vechta seit 1982. Buchveröffentlichungen:
Image und Intervention, 1978; Die Machtergreifung der Nationalsozialisten,
1978, 4. Aufl. 1981; Zur historischen Identität des Oldenburger Münsterlandes,
1982, 4. Aufl. 1981; Hrsg. v. Zur Sache - Das Kreuz!, 1986, 2. Aufl.
1987; Clemens August Graf von Galen. Sein Leben und Wirken in Bildern
und Dokumenten, 1992, 3. Aufl. 1997; Hrsg. v. Clemens August Graf
von Galen. Neue Forschungen, 1992, 2. Aufl. 1993. Von Kückens
bis Krapp. Von Staatsbeamten zu Bürgerlandräten, 2001;
Clemens August Graf von Galen. Euthanasie – Widerstand – Menschenrechte – Neubeginn,
2001;
Geistliche und Gestapo. Klerus zwischen Staatsallmacht und kirchlicher
Hierarchie, 2005.
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Reinhard Rittner
geb. 1943 Dresden. Studium der evangelischen Theologie in Berlin und
Marburg. Pfarrer in Berlin und Oldenburg, im Ev.-luth. Oberkirchenrat
seit 1988. Buchveröffentlichungen: Hrsg. der Reihe Bekenntnis. Fuldaer
Hefte seit 1982; Hrsg. v. Oldenburg und die Lambertikirche, 1988;
Autor u. Mithrsg. v. Delmenhorster Kirchengeschichte, 1991; Autor
u. Hrsg. v. Beiträge zur Oldenburgischen Kirchengeschichte, 1993
Wilhelm Flor (1882-1938) – Anwalt für Kirche und Recht,
in: FS Schäfer 2001;
Rudolf Bultmann und Oldenburg, 2002;
Religion, Kirche und Gesellschaft in der Stadt Oldenburg um 1930,
in: OJb 2003;
Zivilcourage und Purgatorium – Kirchenrat Hermann Buck im Nationalsozialismus,
in: Kuropka
2005;
Was heißt hier lutherisch! (FuH 37), 2005.
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Neuerscheinung im Isensee-Verlag Rolf Schäfer, Joachim Kuropka,
Reinhard Rittner, Heinrich Schmidt:
Oldenburgische Kirchengeschichte
2., durchgesehene und erweiterte Auflage.
Oldenburg, Isensee-Verlag, 968 Seiten, 212 Abbildungen.
Bis zum 31. August 2005 beträgt der Subskriptionspreis 49.80
Euro, danach 59.80 Euro. Auslieferung im September 2005.
ISBN 3-89995-161-1 |
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Aus dem Vorwort zur 2. Auflage von Rolf Schäfer
„Ungewöhnlich früh war die erste Auflage der Oldenburgischen
Kichengeschichte vergriffen. Der Verlag hat sich nun dankenswerterweise
zu einer zweiten, durchgesehenen Auflage entschlossen und darüber
hinaus einigen Ergänzungen zugestimmt.
Die wichtigste Erweiterung besteht in der Zeittafel, die neben
dem gegliederten Inhaltsverzeichnis, den Seitenüberschriften
und den Registern der zusätzlichen Erschließung des
Buches dienen kann. Die zusammenhängende und möglichst
anschauliche Schilderung der Kirchengeschichte des Oldenburger
Landes soll ja zugleich einen vollständigen Überblick
bieten und als Handbuch für diejenigen benutzbar sein, die
sich über einzelne Epochen, Vorgänge oder Personen informieren
wollen.
Die Neuauflage hat es ermöglicht, die Bibliographie um die
inzwischen erschienen Arbeiten zu vermehren und ältere einschlägige
Titel hinzuzufügen.
In mehreren Rezensionen kam der Wunsch zum Ausdruck, mehr über
das Leben in den Gemeinden zu erfahren. So berechtigt dieser Wunsch
ist, so schwer ist er zu erfüllen, solange nicht die dafür
unerlässlichen Vorarbeiten geleistet sind: die flächendeckende
Bearbeitung der Akten von Visitationen, Prozessen, Statistiken,
Gemeindechroniken und anderer verfügbarer Berichte. Je detaillierter
die regionale Kirchengeschichte vorgeht, desto größer
wird die Gefahr, dass die unkritisch durch die Erinnerungsliteratur
fortgeschleppten Legenden den tatsächlichen Verlauf der Geschichte
unsichtbar machen. Um dieser Gefahr bei der Erfassung des Lebens
in den Gemeinden nicht zu erliegen, müssen zuvor die Quellen
gesichtet und sowohl qualitativ als quantitativ ausgewertet werden.
Wie aufwändig das ist, zeigt der neu hinzugekommene Abschnitt über
die „Frauenordination“ – ein Thema, das für
eine ökumenische Kirchengeschichte von besonderem Interesse
ist.
Für eine durchgehende Neubearbeitung des Buches ist es also
noch zu früh. Zwar schreitet die Bearbeitung der oldenburgischen
Kirchengeschichte fort, wie an der Ergänzung der Bibliographie
abzulesen ist. Auch die erste Auflage dieses Buches hat dafür
schon Anregungen gegeben. Der Diskussionsprozess über die
Konzeption im Ganzen und über die Darstellung einzelner Epochen
könnte jedoch noch intensiver werden. Die Rezensionen spiegeln
die überaus freundliche Aufnahme des Buches im Fach Kirchengeschichte
wider, würdigen insbesondere den ökumenischen Ansatz
und bringen mit den eingestreuten Anregungen und Desideraten das
Gespräch in Gang. Es wäre indes wünschenswert, wenn
sich die Diskussion über die Fachgrenzen hinaus ausweiten
und die Wechselbeziehungen des Christentums mit Politik, Gesellschaft,
Wirtschaft und Kultur ins Auge fassen würde. Dass die Religion
diese Gebiete beeinflusst, also nicht länger als ein funktionsloses Überbleibsel
aus der Vergangenheit abgetan werden kann, kommt langsam auch den „religiös
Unmusikalischen“ (Jürgen Habermas) zum Bewusstsein.
Der befürchtete Zusammenprall der verschiedenen religiösen
Kulturen lässt sich weder verstehen noch erst recht abwenden,
wenn das heimische Christentum und sein Einfluss auf die Entstehung
der eigenen Lebenswelt unbekannt ist.
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Aus den Besprechungen: |
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„Ende des 2. Jahrtausends n. Chr. Liegt endlich eine zusammenfassende
Kirchengeschichte von den Anfängen unter Bischof Willehad
bis in die sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts vor.“ Matthias
Nistal (Osnabrücker Mitteilungen)
„
Man „hört“ mit Spannung zu. Die historische Genauigkeit
beeindruckt.“ Hans von Seggern (Die Zeichen der Zeit)
„
Die „Oldenburgische Kirchengeschichte“ ist ein gelungenes
Werk, wie man es in der regionalen Kirchengeschichtsschreibung
in solcher Qualität nur selten findet.“ Udo Schulze
(Jahrbuch der Gesellschaft für niedersächsische Kirchengeschichte)
„
Insgesamt ist das Buch nicht nur eine Bilanz der bisherigen Forschung,
sondern präsentiert an vielen Stellen eine neue Deutung der
kirchengeschichtlichen Abläufe. Für viele Bereiche (...)
erschließt und deutet das Buch neues Quellenmaterial.“ Hans
Otte (Oldenburger Jahrbuch)
„
Von der Mitte des 8. bis in die 60er Jahre des 20. Jahrhunderts
spannt (...) der Bogen der erste umfassenden, sachlich verlässlichen
und über weite Strecken erschöpfenden Darstellung der
oldenburgischen Christentums- und Kirchengeschichte.“ Angelika
Dörfler-Dierken (Theologische Literaturzeitung)
„
Die besondere Bedeutung des vorbildlich gearbeiteten Werks zur
Regionalkirchengeschichte auch für die kirchenrechtliche Forschung
besteht in dem gleichsam paradigmatischen Verlauf der Geschichte
dieses kleinen Landes im Blick auf die gesamtdeutsch Entwicklung.“ Hans
Martin Müller (Zeitschrift für evangelisches Kirchenrecht)
„
In diesem schönen, reich ausgestatteten Buch findet sich im
Rahmen einer ersten kritischen Gesamtdarstellung der Kirchengeschichte
auch eine erste wissenschaftliche Darstellung der Reformation in
den Gebieten des späteren Landes Oldenburg“ Bernd Moeller
(Archiv für Reformationsgeschichte)
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Rolf Schäfer
geb. 1931 Stuttgart. Studium der evangelischen Theologie in Göttingen,
Tübingen und Zürich. Promotion Zürich 1959. Pfarrer in Täbingen (Württemberg)
1964-1971. Habilitation Tübingen 1967. Oberkirchenrat in Oldenburg
1971-1994. Apl. Prof. in Tübingen 1974-1997. Buchveröffentlichungen:
Christologie und Sittlichkeit in Melanchthons frühen Loci, 1961;
Ritschl - Grundlinien eines fast verschollenen dogmatischen Systems,
1968;
Jesus und der Gottesglaube, 1970, 2. Aufl. 1972; Der Evangelische
Glaube, 1973; Gotteslehre und kirchliche Praxis (mit Bibliographie),
1991.
Ulrich Köpf (Hg.): Wissenschaftliche Theologie und Kirchenleitung.
Festschrift für Rolf Schäfer zum 70. Geb. (mit Bibliographie), 2001.
Schleiermacher: Der christliche Glaube, 2. Auflage 1830/31, neu
hrsg. v. Rolf Schäfer (KGA I, 13), 2003.
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Heinrich Schmidt
geb. 1928 Lehrte b. Hannover. Studium der Geschichte und der Germanistik
in Göttingen. Promotion Göttingen 1954. Höherer Archivdienst an den
Nieders. Staatsarchiven in Osnabrück, Aurich und Hannover; Archivdirektor
am Nieders. Staatsarchiv in Oldenburg 1969-1976. Professor für Geschichte
des Mittelalters an der Universität Oldenburg 1976-1993. Vorsitzender
des Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen 1986-1998.
Buchveröffentlichungen: Die deutschen Städtechroniken als Spiegel
des bürgerlichen Selbstverständnisses im Spätmittelater, 1958; Politische
Geschichte Ostfrieslands, 1975; Oldenburg in Mittelalter und früher
Neuzeit (Geschichte der Stadt Oldenburg, Band I, S. 11-477), 1997;
Autor u. Mithrsg. v. Geschichte des Landes Oldenburg, 1987, 41993;
Autor u. Mithrsg. v. Biographisches Handbuch zur Geschichte des Landes
Oldenburg, 1992; Festschrift zum 65. Geburtstag: Geschichte in der
Region (mit Bibliographie), 1993.
Konstanz und Wandel regionaler Identitäten an der südlichen
Nordseeküste, in: NsJbLG 2001;
Schwierige Untertanen. Zur Geschichte der jeverschen Landschaft im
17. Und 18. Jh., in: Ferne Fürsten 2, 2004;
Kirche und Kirchgeschworene in Zwischenahn um 1500, in: FS Ernst
Hinrichs, 2004;
Eine friesische Fehde: Die ‚Menalda-Fehde‘ von 1295,
in: FS Hajo van Lengen 2005.
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